Es ist ein…Jäckchen

Ich habe es fertig gestrickt und bin sehr zufrieden. Die Nadeln eine Nummer kleiner zu wählen, als auf der Wolle angegeben, war eine gute Entscheidung.

DSC_4312Nur mit den Knöpfen bin ich wieder nicht ganz so zufrieden…vielleicht finde ich ja mal Zeit und Muse, selber welche herzustellen.. oder mein lieber, der eh schon so viel im Haushalt und wegen Umzug/Renovierung zu tun hat…Gut, dass er gerade nicht arbeitet. Ich wüsste nicht, wie das sonst alles zu schaffen sein sollte..Ich kann mich immer weniger einbringen. Ruhige Sachen sind super, angenehme Dinge. Bloß nix was mit Bürokratie zu tun hat. Das stresst und macht mich unruhig. Aber auch als nicht schwanger kann ich mir was besseres vorstellen, als Formulare auszufüllen und Belege zu sortieren, zu kopieren und formales zu schreiben.

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z.B. träumen, wie bald zwei kleine Babys da sein werden, staunen wie der Basilikum noch immer so kleinwüchsig ist, oder wie groß doch die Zucchinipflänzchen geworden sind, Kräuter sammeln, Öle herstellen, Selbstgemachtes Putzmittel, Freunde besuchen, oder mich besuchen lassen, in den Wald gehen, Stricken, Gitarre spielen und singen, etwas nähen, oder malen, vom Meer träumen, kuscheln….Wie können da Menschen den ganzen Tag arbeiten? Naja gut, ich kann es mir schon verstellen, hab ich ja auch schon einige Jahre gemacht..Aber die Zeiten sind vorbei. Nicht den ganzen Tag, die ganze Woche…

Aber was ist das schon – Arbeiten? Ich meine Werkeln, herstellen, besorgen, Putzen, Kümmern, Pflanzen…..ect. sind doch auch alles Tätigkeiten – Arbeit. Warum sollte ich nicht dafür etwas (unwirkliches) Geld bekommen, um meine Miete zu bezahlen, damit sich der Vermieter seine Miete/Essen kaufen kann…Dieser Kreislauf macht doch gar keinen Sinn. Wir alle brauchen etwas, zB Essen, Wasser, Wärme, Gesellschaft…und auch alle haben etwas zu geben. Ich denke, dass es in der Natur des Menschen liegt, zu geben..was das ist, ist ganz individuell..

Hach, Ich träume von Bedingungslosen Grundeinkommen, oder einer Welt ohne Geld, ohne Plastik, ohne Angst und Krieg, wo wir uns ehrlich fragen, was unsere Aufgabe ist, was wir gut können, was wir zum wohle aller beitragen können (zum wohle aller kann auch im kleinen Kreis bedeuten), wo wir mit und in der Natur leben, anstatt uns von ihr abzugrenzen. Denn nichts anderes sind wir, als ein Teil der Natur. Manchmal glaube ich, dass es ein Fluch ist, dass die Menschen so intelligent geworden sind…

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