Die Phasen des Lebens

ein altes gesicht, nicht weise, grämt sich, will nicht. es ist kindlich. es ist verspielt. es stampft und will es anders haben.

so steht es da und ärgert sich: ich bin hier und möchte nicht. ich mache das, obwohl mein herz nach anderm ruft. was ist das. was ist das nur. und vor allem wozu?

sie ärgert sich. sie ist wehmütig- mit den gedanken an orten der vergangenheit. mit den gedanken an orten der zukunft. mit den gedanken dort, wo sie jetzt nicht steht. wo sie jetzt nicht steht.

,,wie willst du es haben“ fragt es nebenan…und das mädchen erzählt von seinen träumen. nicht nur, wie die welt voller schönheit und frieden sein könnte, sondern auch, wo es selbst sich hinwünscht, von orten und pflanzen und menschen, von der sonne, die an den orten öfter scheint, als dort wo das mädchen gerade  ist. wie in trance vergisst es all das kuntabunte tun um sich herum, befindet sich in seiner welt, ohne zu wissen, dass das jetzt ein schritt des weges seiner träume ist, sieht es nur noch das, was es nicht hat und damit wird das mädchen immer trauriger und leiser.

,,geh nur weiter“, erinnert sie die stimme. ,,jede phase des Lebens ist notwendig. erkenne was es dich lehrt. erkenne die geschenke des momentes. ruhe. tanze. vertraue. lass dich von dir führen!

das mädchen blickt eine weile zu boden, schließlich mutig auf und nickt.

 

 

 

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