Wege die unserem Baby (mit gesteigerten Bedürfnissen) in den Schlaf verholfen haben

Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich Mutter von Zwillingen. Unser Mädchen ist relativ genügsam und ihr fällt es gar nicht so schwer, in den Schlaf zu kommen. Wenn sie müde ist, reibt sie sich die Augen und fällt bald in den Schlaf. Unser Junge hingegen ist ..anders. Das heißt, ihm fällt es schwer, sich von äußeren Eindrücken zu schützen durch z.B einfach mal die Augen zu machen. Er saugt alles um sich herum auf, bis er völlig überreizt ist. Damit sei aber nicht genug, manchmal steigert er sich auch noch richtig ins Schreien rein. Oder wacht gar kreischend auf. Für uns als Eltern war es eine Enorme Herausforderung. Aber wir haben einiges mit der Zeit gelernt. Heute ist er über ein halbes Jahr alt, zwar immernoch Bedürfnisgesteigert, oder auch Hochsensibel, aber wir als Eltern wissen jetzt besser, wie wir ihn helfen können..und letztendlich auch uns, denn viel Geschrei geht ganz schön auf die Nerven, die es schon durch permanenten Schlafentzug blank liegen, was wiederum auch das Kind noch unruhiger macht….

Hier möchte ich einige Helferlein mit euch Teilen, die bei uns funktioniert haben.

Ich freue mich, wenn ihr noch weitere Tipps habt, dann schreibt gerne einen Kommentar!DSC_6880.JPG

1. Tragen im Tragetuch

Eine wunderbare Möglichkeit, dass das Baby sich sicher und geborgen fühlt! Schließlich hat es 10 Monate in Mamas Bauch wachsen dürfen. Es ist gewohnt, ganz eng und warm am Herzschlag zu schlummern.

2. Achtsam sein und frühzeitig reagieren

Wenn du bemerkst, dass dein Baby müde ist (rötliche Augenbrauen, Quängeln, Augen reiben, an die Ohren fassen), bringe es in den Schlaf. Gib darauf Acht, dass es keine weiteren Eindrücke wach hält (Überreizung=Schreien). Damit meine ich auch, dass du dein Baby nicht abwechselnd hinlegst und wieder aufnimmst, singst, streichelst, es herumträgst…Ich weiß, wie schwer es sein kann, wenn man nicht weiß, wie man seinem Kind helfen kann, verunsichert ist, was es denn nun jetzt braucht. Aber mit ständig wechselnden Methoden, machst du es eher noch unruhiger. Probiere ruhig aus, was zu deinem Kind und dir passt, aber wechsel nicht alle paar Minuten die Strategie. Mache dir klar: Du bist nicht ausschließlich dafür verantwortlich, dass dein Baby einschläft! Du hilfst ihm lediglich, stehst ihm zur Seite, damit er/sie es lernen kann.

3. Regelmäßigkeiten

Dieser Punkt fällt uns gar nicht so einfach und wir probieren uns aus, denn unsere Familie ist nicht die durchstrukturierteste 🙂 Wir Reisen gerne uns lassen uns vom Leben inspirieren. Aber wir versuchen dennoch etwas Regelmäßigkeiten einzubauen.

4. Stampfen und Brummen

Ist unser Sohn erstmal so richtig am schreien, hilft nurnoch tragen, Elefantenschritte machen und tiefe Brummgeräusche. All das wirkt erdend und beruhigend. Dazu noch im Rhythmus und bald ist er wieder am schlafen.

5. Baden

Ein warmes Bad am Abend wirkt Wunder! Wer ist nicht nach einem heißem Bad müde?

6. Lavendel

Düfte wirken aufs Gemüt! Riech doch mal an verschiedenen Dingen und schaue, was es mit dir macht. Babys haben einen sehr sensiblen Geruchssinn, deshalb sind viele Düfte zu reizend für die kleinen, aber Lavendel ist definitiv ein Babyduft und wirkt dazu noch beruhigend! Ein Paar Tropfen hochwertiges Lavendelöl in eine Duftlampe kann ein erholsames einschlafen unterstützen.

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