7 Wege Babys in den Schlaf zu verhelfen

Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich Mutter von Zwillingen. Unser Mädchen ist relativ genügsam und ihr fällt es gar nicht so schwer, in den Schlaf zu kommen. Wenn sie müde ist, reibt sie sich die Augen und fällt bald in den Schlaf. Unser Junge hingegen ist Ziemlich sensibel. Das heißt, ihm fällt es schwer, sich von äußeren Eindrücken selbst zu schützen durch z.B einfach mal die Augen zu machen. Er saugt alles um sich herum auf, bis er völlig überreizt ist. Dann kann auch nur ein kleiner Windhauch ihn zum schreien bringen. Damit sei aber nicht genug, manchmal steigert er sich auch noch richtig ins Schreien rein. Für uns als Eltern war es eine Enorme Herausforderung. Aber wir haben einiges mit der Zeit gelernt. Heute ist er über ein halbes Jahr alt, zwar immernoch hoch-sensibel, aber wir als Eltern wissen jetzt besser, wie wir ihn helfen können..und letztendlich auch uns, denn viel Geschrei geht ganz schön auf die Nerven, die es schon durch permanenten Schlafentzug blank liegen, was wiederum auch das Kind noch unruhiger macht….

Hier möchte ich einige Helferlein mit euch Teilen. Ich freue mich, wenn ihr noch weitere Tipps habt, dann schreibt gerne einen Kommentar!DSC_6880.JPG

1. Tragen im Tragetuch

Eine wunderbare Möglichkeit, dass das Baby sich sicher und geborgen fühlt! Schließlich hat es 10 Monate in Mamas Bauch wachsen dürfen. Es ist gewohnt, ganz eng und warm am Herzschlag zu schlummern.

2. Achtsam sein und frühzeitig reagieren

Wenn du bemerkst, dass dein Baby müde ist (rötliche Augenbrauen, Quängeln, Augen reiben, an die Ohren fassen), bringe es in den Schlaf. Gib darauf Acht, dass es keine weiteren Eindrücke wach hält (Überreizung=Schreien). Damit meine ich auch, dass du dein Baby nicht abwechselnd hinlegst und wieder aufnimmst, singst, streichelst, es herumträgst…Ich weiß, wie schwer es sein kann, wenn man nicht weiß, wie man seinem Kind helfen kann, verunsichert ist, was es denn nun jetzt braucht. Aber mit ständig wechselnden Methoden, machst du es eher noch unruhiger. Probiere ruhig aus, was zu deinem Kind und dir passt, aber wechsel nicht alle paar Minuten die Strategie. Mache dir klar: Du bist nicht ausschließlich dafür verantwortlich, dass dein Baby einschläft! Du hilfst ihm lediglich, stehst ihm zur Seite, damit er/sie es lernen kann.

3. Regelmäßigkeiten

Dieser Punkt fällt uns gar nicht so einfach und wir probieren uns aus, denn unsere Familie ist nicht die durchstrukturierteste. Wir Reisen gerne uns lassen uns vom Leben inspirieren. Aber morgens, nach dem 1. Vormittagsschläfchen (zwischen 6 und 7 Uhr) gibt es Frühstück, Tagsüber gehts Raus und Abends gegen 18 Uhr gibt es Abendessen und Tee (ich stille auch noch). Es folgen ruhige 30 Minuten (ca.), dann wird gewickelt, gestreichelt, gesungen und geschlafen! Soweit sind wir jetzt 6 Monate später und es klappt ziemlich gut.

4. Stampfen und Brummen

Ist jedoch das Baby erstmal so richtig am schreien, hilft nurnoch tragen, Elefantenschritte machen und tiefe Brummgeräusche. All das wirkt erdend und beruhigend auf das Baby! Dazu noch im Rhythmus und bald ist er/sie wieder am schlafen!

5. Baden

Ein warmes Bad am Abend wirkt Wunder! Wer ist nicht nach einem heißem Bad müde?

6. Massieren

Auch das wirkt beruhigend und erdend. Hat bei uns aber nie geholfen, wenn er schon am schreien war. Es ist aber perfekt für die Abendroutine (muss auch nicht lange sein)

7. Lavendel

Düfte wirken aufs Gemüt! Riech doch mal an verschiedenen Dingen und schaue, was es mit dir macht. Babys haben einen sehr sensiblen Geruchssinn, deshalb sind viele Düfte zu reizend für die kleinen, aber Lavendel ist definitiv ein Babyduft und wirkt dazu noch beruhigend! Ein Paar Tropfen hochwertiges Lavendelöl in eine Duftlampe kann ein erholsames einschlafen unterstützen. Aber bitte nicht Täglich benutzen, nur wenn ihr das Gefühl habt, euer Baby ist wieder überreizt, sonst verliert es seine Wirkung mit der Zeit.

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